Tattoo-Stile

Tattoo-Stile

Mandala - Dotwork - Black and Greywork

Black and Greywork


Blackwork ist, wie der Name übersetzt eigentlich schon sagt, Arbeit mit schwarzer Farbe und ihren Schattierungen, sprich Graustufen (Black & Grey). Der Begriff bezieht sich also auf die Farbgebung des Tattoos und bezeichnet somit eigentlich keine eigene Stilrichtung, sondern vielmehr die Art und Weise, eine Idee künstlerisch umzusetzen.
Der Ursprung liegt hier wohl bei keltischen Tätowierungen, führt jedoch heute viel weiter. Blackwork-Künstler sind wahre Schattierungsmeister und können aus so wenig Farbe unglaubliches herausholen.  Insbesondere Portraits oder besonders reale Tattoos profitieren enorm davon.
Ein Tattoo in Schwarz- und Graustufen ist oft unauffälliger oder auch weniger gewollt fröhlich, es fügt sich, natürlich auch von der Form abhängig, geschmeidig an Körperformen an und geht mehr auf die Ursprünge des Tattoos mit weniger Farben zurück, wie auf die Markierungen der Krieger z.B. bei den Maori.
Ob sich jemand für diese oder für bunte Tattoos entscheidet, bleibt vor allem dem persönlichen Geschmack geschuldet.

Mandala


Der Ursprung des Mandalas ist zunächst im Buddhismus zu suchen. Es bedeutet „Kreis“ und ist eine symbolische Darstellung kosmischer Kräfte, die im tibetischen Buddhismus eine große Rolle spielen. Sie werden als Meditationshilfe verwendet und sollen beim Visualisieren der äußeren Welt sowie der eigenen Körper- und Bewusstseinswahrnehmung helfen. Das Mandala stellt eine Einheit aus verschmolzenen Einzelteilen dar. Dadurch sind sie ein visuelles Symbol für Harmonie.
Ein Mandala kann zwar von Quadraten oder Dreiecken beherrscht werden, bietet aber immer eine konzentrische Struktur und hat ein Zentrum von dem das Muster ausgeht. Mandalas sind also nicht nur rund und symmetrisch, sondern auch immer an einem Mittelpunkt orientiert.  Durch ihre in sich völlig runde, geschlossene Form in verschiedensten Mustern, die durchaus auch Motive wie z.B. Blumen, enthalten können, erinnern sie stark an die Triskele, das Symbol der ewigen Wiederkehr und der Verbundenheit jedes einzelnen Teils zum Ganzen und ebenso auch an den Buddhismus, in dem die Wiederkehr und der Kreislauf des Lebens ebenfalls eine große Rolle spielen.
Mandalas sind keine Bilder zum Zeitvertreib, sie haben beruhigende und zentralisierende Wirkung und symbolisieren, dass alles miteinander verbunden ist. Kein Eingriff, ohne Veränderung. Keine Handlung, ohne Folgen. Allein hierdurch sind sie prädestiniert für Tattoos.
Tattoos im Mandala-Style sind nicht immer zwangsläufig klassisch rund, die Grenzen sind auch hier gern offener und moderner. Oft werden sie in der Dotwork-Methode gestochen und glänzen durch ihre in sich geschlossene Ausdrucksstärke.  Dreidimensionalität ist eher selten und nicht gewollt. Der Symbolcharakter überwiegt. Aufwendige Muster und vor allem die Symmetrie verlangen dem Tattoo-Künstler ein gutes Gefühl hierfür ab.  Sich für ein Tattoo im Mandala Style zu entscheiden bedeutet, seine Verbindung mit dem Ganzen anzuerkennen, sich als Teil des Ganzen zu betrachten und dies auch nach außen tragen zu wollen. Sie können aber auch individuelle Bedeutungen oder gar Mantras (Motivationen) sein. Das Bedürfnis, Harmonie oder Entspannung durch sie auszustrahlen ist spürbar. Insgesamt bietet dieser Stil also sehr positive Motive.

Dot and Linework


Wie schon beim Mandala –Stil erwähnt ist dies eine technische Methode, eine Tätowierung zu gestalten. Wie der Name bereits sagt, werden Punkte und zum Teil auch Linien genutzt. Ein Bild setzt sich also aus vielen einzelnen Punkten zusammen. Dies erinnert stilistisch an den Ursprung des Tätowierens ohne Maschine – die Tebori-Methode. Ein feines Auge, Genauigkeit und eine sehr ruhige Handführung sind für diesen Stil unerlässlich, da Stimmigkeit und Symmetrie von großer Bedeutung sind. Gerade bei der Motivwahl sollte man sich hier auf die Erfahrung und Beratung des Künstlers verlassen, denn er/sie weiß am besten, welche Motive auch auf welchen Körperstellen gut zur Geltung kommen. Schließlich fügt sich die Geometrie des Tattoos an die Oberfläche des Körpers. Nicht jedes Motiv sieht an jeder Köperstelle gleich bzw. harmonisch aus.

 

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